Wir werden EUDR meistern sichern einhalten beweisen bestehen
Das ist kein Formular-Problem. Das ist ein Architekturproblem. Geolokalisierung, Sorgfaltserklärung und lückenlose Chargenrückverfolgung lassen sich direkt in Ihrer SAP-Landschaft abbilden.
Der SAP-Standard erfordert dafür strikt chronologische Buchungen, in getakteten Abfüll- und Verarbeitungslinien bricht diese Kette leicht ab. Wir erweitern Ihr SAP-System um eine automatisierte, revisionssichere Merkmals-Nachlese, damit Ihre Chargen ohne Unterbrechung weiterlaufen.
Was die EUDR von Ihrer SAP-Landschaft verlangt
Soja, Kakao, Kaffee, Palmöl, Holz, Kautschuk und Rinder müssen bis zum Erzeugungsort zurückverfolgbar sein, dokumentiert über Geodaten, Referenznummern und HS-Codes.
An diesen Nachweisen hängt mehr als eine Meldepflicht. Der Bußgeldrahmen liegt bei mindestens 4% des EU-Jahresumsatzes, dazu kommen ein Verkaufsstopp und die öffentliche Nennung durch die EU-Kommission.
In SAP läuft das über Chargenverwaltung und Chargenklassifizierung.
Vier Schritte zur EUDR-Compliance in SAP
Vom Wareneingang bis zum Verkauf begleitet die EUDR-Dokumentation jede Charge automatisiert durch Ihre SAP-Prozesse.
Das ändert sich im Betrieb
Drei Dinge, die das System übernimmt, sobald die Erweiterung aktiv ist.
Wo Unternehmen bei der EUDR häufig stecken bleiben
Meist liegt es nicht an der SAP-Lizenz, sondern an der Buchungsreihenfolge in der Produktion, an manueller Nacharbeit und an der Meldung ans EU-System.
Wenn die Chargenkette abreißt
Der SAP-Standard setzt strikt chronologische Buchungen voraus, agile Produktion hält sich selten daran.Der Bruch in der Vererbungskette
Warum Standard-SAP an dieser Stelle aussteigtDer SAP-Standard vererbt EUDR-Merkmale nur bei strikt chronologischen Waren- und Chargenbuchungen. Werden Materialien in agilen Fertigungsumgebungen physisch weiterverarbeitet, bevor die passenden Rückmeldungen im System verbucht sind, bricht die Vererbungskette ab. Die Folge, Dateninkonsistenzen und hoher manueller Nacharbeitsaufwand, genau an der Stelle, an der ein Audit am wenigsten Lücken verträgt.
Manuelle Nacharbeit statt Automatisierung
Ohne Systemerweiterung müssen fehlende EUDR-Merkmale von Hand nachgepflegt werden.Nachlese statt Nacharbeit
Automatisiert, rückwirkend, revisionssicherEine dedizierte Erweiterung implementiert eine stufenübergreifende Merkmals-Nachlese auf Basis der Chargennummern. Gesteuert über Customizing-Tabellen und ausgelöst durch den jeweiligen Auftragsstatus, werden die relevanten EUDR-Daten automatisiert und revisionssicher nachgetragen. Ihre physischen Materialflüsse bleiben dabei von systemischen Engpässen verschont, ganz ohne manuelle Nacharbeit im Tagesgeschäft.
TRACES-Meldung als Bruchstelle
Referenz- und Prüfnummern müssen ans EU-System TRACES übermittelt werden, ohne Anbindung drohen Doppelarbeit und Meldefehler.Eine Meldung, kein Medienbruch
Direkte Anbindung an das EU-InformationssystemOhne direkte Schnittstelle müssen Referenznummern manuell zwischen SAP und dem EU-Informationssystem TRACES übertragen werden, mit jedem Wechsel wächst das Fehlerrisiko. Eine direkte TRACES-Anbindung validiert und übermittelt die relevanten Nummern automatisiert. Für eine ganzheitliche ESG-Strategie lässt sich die Anbindung zusätzlich um SAP Green Token oder den SAP Sustainability Control Tower erweitern.
Ihr Vorteil im Überblick
Was die Erweiterung Ihnen im Ernstfall spart.
Auskunftsfähig im Audit
Herkunft, Sorgfaltserklärung und Referenznummer sind je Charge auf Knopfdruck belegbar.
Kein Bußgeldrisiko aus Datenlücken
Der Bußgeldrahmen liegt bei mindestens 4% des EU-Jahresumsatzes und hängt an vollständigen Nachweisen.
Direkt im SAP-Standard
Erweiterung auf Basis von Chargenverwaltung und Customizing, keine Parallelwelt neben SAP.
Anschlussfähig für ESG
Erweiterbar um SAP Green Token oder den SAP Sustainability Control Tower.
Häufige Fragen zur EUDR in SAP
Antworten auf die Fragen, die uns in EUDR-Projekten am häufigsten gestellt werden
Ab wann gilt die EUDR verbindlich?
Für große und mittlere Unternehmen ab dem 30. Dezember 2026, für Kleinst- und Kleinunternehmen außerhalb der Holzindustrie ab dem 30. Juni 2027. Beide Termine wurden gegenüber der ursprünglichen Fassung bereits zweimal verschoben.
Welche Rohstoffe sind von der EUDR betroffen?
Soja, Rinder, Kakao, Kaffee, Palmöl, Holz und Kautschuk sowie deren Folgeprodukte. Der im Juli 2026 verabschiedete delegierte Rechtsakt erweitert den Anhang zusätzlich um löslichen Kaffee, bestimmte Palmöl-Derivate und gefrorene Rinderzunge, diese neu aufgenommenen Produkte gelten erst ab dem 30. Dezember 2027. Rinderhäute und Leder wurden im selben Schritt aus dem Anwendungsbereich herausgenommen.
Muss jedes Unternehmen in der Lieferkette eine Sorgfaltserklärung abgeben?
Seit dem Vereinfachungspaket vom Mai 2026 nicht mehr. Nur noch der Erstimporteur muss die Sorgfaltserklärung abgeben, nachgelagerte Händler sind von der Meldepflicht befreit.
Was passiert, wenn Waren- und Chargenbuchungen nicht chronologisch erfolgen?
Der SAP-Standard bricht in diesem Fall die Merkmalsvererbung ab, die Folge sind Dateninkonsistenzen und manueller Nacharbeitsaufwand. Eine dedizierte Merkmals-Nachlese schreibt die Daten automatisiert und rückwirkend fort.
Wie lange dauert die technische Umsetzung?
Die Systemerweiterung selbst ist meist überschaubar, der größere Aufwand liegt im Sammeln der Geolokalisierungsdaten von Lieferanten und in der Testphase mit dem TRACES-System.
Was passiert bei einem Verstoß gegen die EUDR?
Die Mitgliedstaaten müssen den Bußgeldrahmen bei mindestens 4% des unionsweiten Jahresumsatzes ansetzen. Dazu kommen ein vorübergehender Verkaufsstopp für die betroffenen Produkte und die öffentliche Nennung durch die EU-Kommission.
Sprechen wir über Ihre EUDR-Compliance
Schreiben Sie mir, welcher Rohstoff in Ihrer Lieferkette der kritischste ist, und ich sage Ihnen, was Ihr SAP dafür können muss.
Philipp Hildebrandt
Senior Business Development Manager & Enterprise Architect

